Freitag, 29. November 2013

Advent, Advent, mein Lichtlein brennt...

...ich wollte euch mal meinen Neuen zeigen...

...Nachdem mein Alter vom letzten Jahr jetzt meine
Wand im Flur ziert...


...und demnächst in die Küche umzieht,
musste dieses Jahr ein Neuer her...

...die Rede ist natürlich von meinem Adventskranz und 
nicht von Herrn G.!
...Den würde ich auf keinen Fall in den Flur hängen und
niemals gegen jemanden neues tauschen...!


...mein diesjähriger Adventskranz ist aus echtem
Tannengrün. Der Duft gehört für mich einfach in die 
Weihnachtszeit und den habe ich im letzten Jahr schon sehr
vermisst...


...von den Farben wieder sehr gedeckt und natürlich,
im Moment mag ich dass sehr...
...und auch ganz einfach, ohne viel Gewickel oder Geklebe...
...und nur ganz wenig Glitzer...
...aber meine Krönchen-Kerzenhalter mussten auf jeden Fall
wieder darauf...

...solche habe ich vor 4 Jahren auf dem Adventsbasar in Bothmer 
im "Gasthaus zur Linde" entdeckt, aber damals leider
nicht mitgenommen. Ein Jahr später habe ich dann
diese hier bei Dawanda gefunden und mir selbst ein
Geburtstagsgeschenk gemacht...


...ganz verliebt bin ich in die kleinen Vögelchen
aus dem Drogeriemarkt...
 
...ich habe ernsthaft überlegt, ob ich davon noch ein paar
mitnehme, damit sie auf unserem Tannenbaum Platz nehmen
können...
...aber da habe ich ja in diesem Jahr noch was
anderes geplant. Selbst gemacht mit passendem
DIY für euch!
(Dazu dann demnächst mehr hier bei mir)

...Ich wünsche euch ein schönes erstes Adventswochenende,
vielleicht besucht ihr ja die ersten Weihnachtsmärkte...

Ich werde am Sonntag sicher in Bothmer sein.
Ab 13 Uhr findet dort wieder der traumhafte Weihnachtsmarkt statt.
Von der Feuerwehr bis zum "Gasthof zur Linde" (der im Dorf
liebevoll "bei Mariechen" genannt wird, gibt es eine bunte
Mischung von Ständen mit verschiedenen Kunsthandwerkern,
Punsch und Glühwein, süße und herzhafte Leckereien,
ein kostenloses Kinderkarussell und auf dem Saal des Gasthofs
gibt es traumhafte selbst gebacke Torten und Kuchen, und, und , und...


Der Weg dorthin lohnt sich wirklich, da alles noch mit Hand und
viel Herz organisiert ist und nicht so kommerziell wie es
leider häufig der Fall ist.

Dienstag, 26. November 2013

Hugo wird rot...

...am Freitag habe ich erzählt, dass ich
ja immer Likör im Haus habe
(so á la "Nu trinken wir ersma`n Likörchen
bevor´s los geht...)

Was hier noch gern getrunken wird ist Hugo.
(Nicht das jetzt jemand denkt hier steht
täglich Schnaps und Sekt und Co aufm Tisch,
aber bei Geburtstagen und anderen Festivitäten
kommt das doch schon mal vor)

Im Sommer habe ich deshalb nach diesem
Rezept Holunderblütensirup gekocht.
Minze wächst im Garten, Sekt, Mineralwasser,
Eis, evtl. Limette, fertig ist der Hugo.

...Herrlich, schmeckt nach lauen Sommerabenden
im Garten...

Doch jetzt im Herbst?


Da wird der Hugo rot!
Passend zum bunten Herbstlaub.

Und da ich ja ein genaues Rezept
versprochen habe, könnt ihr schon mal
die Stifte anspitzen und los geht´s...


Roter Hugo
(für 1 Glas)

4 Minzblättchen
4 El Holunderbeerlikör
(ersatzweise Holunderbeersaft)
3 Eiswürfel
in ein Weißweinglas geben und mit
150 ml Sekt (oder Prosecco)
aufgießen.


Den Holunderbeerlikör dafür habe
ich folgendermaßen aufgesetzt:


Holunderbeerlikör

500 g sehr reife Holunderbeeren
1/2 Vanilleschote
150 g brauner Teekandis
700 ml Vodka


Die Holunderbeeren waschen und von den Dolden
streifen, das geht sehr einfach mit Hilfe
einer Gabel.
Die Beeren mit 1/4 L Wasser in einen Topf
geben und kurz erhitzen (aber nicht Kochen!)

 - Rohe Beeren könnenSchwindel, Erbrechen oder Durchfall erzeugen.
Durch das Erhitzen wird der dafür verantwortliche 
Inhaltsstoff Sambunigrin unwirksam gemacht. -

Die Beeren nun in einem Sieb abtropfen lassen.
Die abgekühlten Beeren, die aufgeschnittene
Vanillestange und den Kandis in ein großes Glas geben
und alles mit dem Vodka aufgießen.
Nun heißt es wieder 6 Wochen warten...
...danach den Likör durch ein Sieb abgießen,
in eine saubere Flasche füllen und
schon mal den Sekt kalt stellen!


Bei den Germanen galt der Holunder oder „Hollerstrauch“
als Lieblingsort der Göttin Holla,
man glaubte sie wohne in den Sträuchern.
Seine weißen Blüten im Frühling erinnerten
an Schnee, wenn sie herab fallen. Daraus entwickelte
sich später das Märchen von Frau Holle.

Auch im Mittelalter verehrte man den Holunderstrauch
als heilig, es war üblich, den Hut zu ziehen,
wenn man daran vorbeiging. Er galt als
Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen,
außerdem schützte er vor Feuer und Blitzeinschlag.
Deshalb fand man in jedem Garten einen Strauch.
Ihn zu fällen brachte Unglück, denn man fürchtete, die
darin lebenden Geister zu erzürnen.


Auch heute noch macht man sich die Beeren
 des Holunders zu nutzen, denn sie enthalten viel
Vitamin C und Vitamin A, verschiedene Spurenelemente, wie Eisen
und Zink, außerdem noch Glykoside und ätherisches Öl.
Dadurch besitzt der Holunder viele positive Heilwirkungen.
Der Saft wirkt bei einer Erkältung Fieber senkend
und Schweiß treibend, die enthaltenen Vitamine und
Spurenelemente stärken die Immunabwehr.

Also genau das Richtige bei dem derzeitigen Bibberwetter!
Wenn das kein Grund ist...
Lasst es euch schmecken ;-)

 

Freitag, 22. November 2013

Quittenlikör...

...beim Lieblings-Marmelade-kochen ist sehr viel
Schale von den Quitten angefallen...
Viel zu schade um sie weg zu werfen, deshalb habe
ich mal im Internet geschaut, wie ich
diese noch verwerten kann.
Am besten gefielen mir die Rezepte für
selbst angesetzten Likör...


...Ich habe Likör bisher nur aus reifen Beeren
selbst angesetzt. So wandert z.B. jedes Jahr zur
Erdbeerzeit ein Kilo davon zusammen mit
braunem Teekandis, einer Vanillestange und Vodka
in ein großes Glas und die Früchtchen müssen dort
ca. 6 Wochen im dunklen Küchenschrank versteckt
fröhlich umher schwimmen...

...ich muss mich derweil in Geduld üben, denn
6 Wochen können manchmal ganz schön lang werden...


...Doch nicht nur Erdbeeren verwende ich. Auch
Blaubeeren und Rum, Brombeeren und Korn
oder Kirschen und Rum landeten bei mir schon
 in der Flasche...


...erstens habe ich so immer eine Kleinigkeit
zum Verschenken zu Hause, wenn mal wieder
jemand viel zu spontan Geburtstag hat und
außerdem habe ich was leckeres Kleines zum
auf den Tisch stellen für den weiblichen Besuch...
(prost Mädels ;-) )

...zurück zu den Quitten...


...da ich zwei verschiedene Varianten getestet.
Zuerst habe ich eine Hälfte der Quittenschalen und
Kerngehäuse wie oben beschrieben in ein
großes Glas gefüllt...


...die andere Hälfte der Schale und Kerngehäuse
habe ich zusammen mit Wasser und Zucker
ca. 15 Minuten kochen lassen.
Dann habe ich alles zusammen im Topf
abkühlen lassen und durch ein Haarsieb
abgegossen.
Den entstandenen Sirup habe ich 1:1 mit Vodka
gemischt (er schmeckt aber auch lecker
in Sprudel oder Sekt ;-)...


...die zweite Variante gefällt mir eindeutig besser!
Vom Geschmack mild, süß und fruchtig und
man braucht keine 6 Wochen warten.
Allerdings ist er etwas trüb.

Der Likör aus der ersten Variante ist etwas
herb und bitter im Nachgeschmack,
dafür hat er aber eine ganz tolle goldene
Farbe! Aber schließlich wollen wir den ja auch
trinken und nicht nur anschauen, oder?!


Mengenangaben kann ich diesmal leider nicht
genau geben, irgendwie habe ich das so pi mal Auge
zusammen gemischt. Wie süß der Likör
werden soll, hängt stark vom eigene Geschmack
ab und der Eigensüsse der verwendeten
Früchte.


(beim nächsten mal gibt es hier eine Variation
vom HUGO, da gibt es dann wieder genaue
Rezeptangaben, versprochen!)


Freitag, 15. November 2013

Quitten-Birnen-Orangen-Marmelade...

...Quitten habe ich für mich vor ca.
6 Jahren entdeckt...


Meine Große war zu der Zeit gerade im Beikost-
Alter und bei einem Spaziergang durch
mein Heimatdörfchen vielen uns ein paar Apfelquitten
quasi direkt vor die Füsse...
...ich kannte die noch aus dem Garten meiner Mutter,
sie hatte daraus immer unglaublich süsses
Quittenbrot gemacht...




...ich dachte die könnte ich bestimmt gut als
Obstkomponente im Babybrei verwenden (man
möchte Baby ja gerne mal Abwechslung bieten)
und habe ein paar von den Früchten aufgesammelt
und nach dem Spaziergang im Kofferraum verstaut.
Als wir dann abends wieder nach Hause fuhren
roch das ganze Auto herrlich nach Quitte...
...seit dem versuche ich jedes Jahr ein paar Quitten
auf dem Markt zu bekommt und koche daraus
Marmelade für mich...


...der Herr G. mag ja lieber ganz einfache,
also am liebsten Erdbeer ausm Supermarkt...

...macht nichts, dann habe ich mehr hiervon...





















Quitten-Birnen-Orangen-Marmelade

1 kg Quitten
500 g Birnen
1 Bio Orange (Schale und Saft davon)
1 Paket (500g) Gelierzucker 3:1


Den pelzigen, öligen Belag der Quitten mit einem
trockenen Geschirrtuch abreiben, dieser ist bitter.
Quitten vierteln, schälen und die Kerngehäuse
raus schneiden und grob würfeln.
(Die Schale und die Kerngehäuse habe ich aufgehoben
und anderweitig verwendet. Was Leckeres daraus
geworden ist zeige ich euch demnächst)


Die Birnen ebenfalls schälen, die Kerngehäuse
entfernen und würfeln.
Das Obst und den Orangensaft in einen Topf geben
und kurz aufkochen lassen.
Gelierzucker und Orangenschale dazu und ca. 5 min
kochen lassen. Schaum dabei abschöpfen.



Alles pürieren, noch mal kurz aufkochen
und in sterile Gläser füllen, zuschrauben
und für 5 min auf den Kopf stellen.
Umdrehen, abkühlen lassen und dann
über eine herrlich goldgelbe, fruchtige
Marmelade im Glas freuen.


...mit Potenzial zur nächsten
Lieblingsmarmelade :-)


Donnerstag, 14. November 2013

Pflaumen-Apfel-Marmelade mit Rosmarin...

...neulich habe ich euch ja schon unsere aktuelle
Lieblingsmarmelade gezeigt...


...davon habe ich jetzt noch einen Schwung gekocht, weil
das erste Testglas hier innerhalb von zwei Tagen
verputzt wurde...



Pflaumen-Apfel-Marmelade mit Rosmarin



1kg Pflaumen oder Zwetschen
500g Äpfel (ich hatte Holsteiner Cox)
Schale und Saft von 1 Biozitrone
2 Zweige Rosmarin
1 Pk. (500g) Gelierzucker 3:1






Pflaumen halbieren und entkernen. Äpfel
schälen entkernen und achteln.
Zusammen mit dem Zitronensaft und 2 EL Wasser
in einen Topf geben und kurz kochen lassen bis die
Früchte anfangen Saft zu verlieren.



Den Gelierzucker, die Zitronenschale und den
Rosmarin unterrühren und noch mal ca. 5 min
kochen lassen. Dabei den Schaum abschöpfen.


In der Zwischenzeit habe ich kleine gespülte
Marmeladengläser randvoll mit kochendem Wasser
gefüllt und die Deckel in einer Schüssel mit 
kochendem Wasser übergossen.


Dann werden die Rosmarinzweige aus der Marmelde
gefischt und alles püriert, das geht jetzt viel
einfacher, als vor dem kochen, wie es in
vielen Rezepten geschrieben wird.
Alles nochmal zurück auf den Herd und kurz
aufkochen lassen.



Das Wasser aus den Gläsern schütten und gleich die
heiße Marmelade einfüllen, Deckel abtrocknen,
fest auf die Gläser schrauben und diese
sofort für ca. 5 min auf dem Kopf stellen.
 Umdrehen und auskühlen lassen.

Am nächsten morgen gab es die dann auch
mit Schmand auf meinem Frühstücksbrot
und abends mit Bergkäse auf Roggenbrot :-)



 (Leider habe ich ein paar von den Rosmarinnadeln vor dem
Abfüllen wieder in die Marmelade gegeben- dachte
das das gut für die Optik ist- allerdings sie die Nadeln sehr
hart und stöhren beim essen etwas. Werde die wohl
bei der nächsten Charge hacken...)

Dienstag, 12. November 2013

12 von 12 im November...

...Diesen Monat bin ich mal wieder dabei...
...Nachdem ich die letzten zwei Monate geschwänzt habe...
...Im September hatte ich einen 9 Stunden Arbeitstag, das
wäre etwas eintönig geworden...
...und im Oktober war ich zu sehr mit anderen Dingen
beschäftigt, um noch meinen Tag zu fotografieren...

...heute war zwar auch kein spannender Tag, aber 
was soll´s. Los geht´s...

...die Hälfte der Familie ist krank, leider gehöre ich dazu...

...diese drei hier sind heute meine wichtigsten Begleiter...


...beim Bäcker kann ich mich aber trotzdem über mein
neues, buntes Euro-Heim freuen...
...hier noch in Planung, jetzt endlich genäht...


...nachdem der gesunde Teil der Kinder aus dem Haus ist,
ist Zeit für einen heißen Tee...


...das kranke Kind macht es sich derweil mit Püppi
auf dem Sofa gemütlich...


...und ich husche mal schnell vor dem Computer, um zu
schauen, was der Weihnachtsmann so bringen könnte.
Das kleine Fräulein ist dieses Jahr recht schwierig...
...und dann gab´s auch noch tolle E-Post von BRAUN,
dazu dann demnächst mehr :-) ...


...Mittags ein bisschen Soulfood - "Milchreis mit
Zimtzucker und heißen Beeren"...


...danach noch mit dem Schulkind lesen üben...


...Dann draußen noch ein bisschen frische Luft schnappen
und die wohl letzten Herbsthimbeeren sammeln...


...Nachmittags gibt´s es dann noch etwas aus den übervollen
St. Martins-Schnuck-Schüsseln...


...und ich hänge endlich mal meine fertig umgenähten und
gebügelten Gardinen auf. Das Projekt "Schöneres 
Wohnzimmer" ist wieder einen Schritt weiter...


...noch kurz den Rest vom Schnittmuster für mein
nächstes Nähprojekt zusammen kleben...


...eigentlich würde ich das auch gern heute noch zuschneiden,
aber irgend jemand hat draußen schon das Licht
ausgeknipst und meine Bügelwäsche ruft nicht nur,
sie brüllt regelrecht! Wo sind eigentlich die Wichtel,
wenn man sie braucht?...


...vielen Dank fürs Fotos schauen...

...mehr davon gibt´s wie gehabt bei Caro...